Marketa Kolarova, Dipl.-Ing.(FH) Ing.
Landschaftsarchitektur, Objektplanung und Fachjournalismus

 
ein Beitrag zum DGGL-Wettbewerb "Gärten des Ostens"
für die Grenzüberschreitende Gartenschau 2006 Marktredwitz - Cheb/Eger
Ausarbeitung: Februar 2005
 
Der hier vorgestellte Wettbewerbsgarten beschreibt am Beispiel eines fiktiven bayrisch-böhmischen Doppelhauses die Entwicklung der Gartenkultur zu beiden Seiten der Grenze seit ihrer Öffnung bis in die Gegenwart - und etwas darüber hinaus.

Erläuterung des Entwurfs:
Im Eingangsbereich des Wettbewerbsgartens wird dem Besucher zunächst die vom öffentlichen Raum aus sichtbare Gartennutzung der frühen neunziger Jahre in überspitzter Form vorgeführt. Der etwas sterile bayrische Vorgarten steht hier neben der böhmischen Abstellfläche. Auf seinem Weg hinter das Haus begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise und erlebt, wie sich schon heute stereotypische Eigenschaften aufgelöst haben. Der bayrische Garten entwickelt sich aus ökologischen Gründen verglichen mit dem Vorgarten zu einem nutzbaren Biotop. Im Gegensatz dazu sind tschechische Gärten auf Kosten der Ökologie ordentlicher und repräsentativer geworden.
In der Mitte der Wettbewerbsfläche findet sich schließlich ein Ausblick in eine mögliche gemeinsame Zukunft. Der Garten weist einerseits innovative Elemente auf, andererseits kommt er allen Bewohnern des Grenzgebietes vertraut vor. Er enthält Pflanzen, die sie aus dem eigenen Garten und der umgebenden Landschaft kennen. Der Garten ist ökologisch sinnvoll, repräsentativ und nutzbar.
 
Bild vergrößern (91,94 KB)   Bild vergrößern (92,05 KB) Wettbewerbspläne
 
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