Marketa Kolarova, Dipl.-Ing.(FH) Ing.
Diplomingenieurin Landschaftsarchitektur, freie Objektplanerin und Fachjournalistin

Moderner Stil,
STADT+NATUR Wuppertal

Der Gartenentwurf orientiert sich an der Architektur des Hauses. Die Formen des Entwurfes entwickeln sich aus dem Gebäudegrundriss und die Materialien der Gartenbauten aus den Fassaden. Das Ziel ist ein Garten, der eine harmonische Einheit mit dem Gebäude bildet, ein Garten, der übersichtlich und ausgeglichen ist.
Entwurf vergrößern, Phase 1 Isometrie vergrößern, Phase 2 Schnittansichten vergrößern Schnittansichten vergrößern

Bild 1:
Entwurf, Phase 1

Bild 2:
Isometrie, Entw. Phase 2

Bild 3:
Seitenfassaden

Bild 4:
vordere und hintere Fassade
Der Entwurf berücksichtigt zwei Entwicklungsphasen. Im Garten der ersten Phase können ohne Gefahr kleine Kinder spielen, es gibt eine kleine Spielplatzecke und eine große Rasenfläche. In der zweiten Phase wird der Spielplatz zurückgebaut und im Garten findet ein Schwimmbecken Platz.

Bild 5:
das Haus vor der Fertigstellung

-Bild 6: Geländemodellierung 1

Bild 7:
Geländemodellierung 2
Die Hauptelemente des Entwurfes sind rechteckige Flächen von diversen Größen, Materialien und funktionalen Inhalten. Sie liegen in verschiedenen Höhen, überlagern und ergänzen sich.
Den größten Anteil bilden drei Kategorien von Rasenflächen. Zu der ersten Gruppe gehören Ebenen mit kurz geschnittenem Rasen, sie sind durch eine Klinkerumrandung klar definiert. Die zweite Gruppe bilden extensiv gepflegte Wiesenflächen (2-3 mal im Jahr gemäht) von natürlicher Ausformung. Diese Wiesen kontrastieren mit den architektonischen Flächen und formen einen Übergang zu Pflanzflächen entlang der Gartengrenze. Die dritte Kategorie der Rasenflächen stellt die Garageneinfahrt dar. Diese ist mit Rasenfugenpflaster ausgelegt und dient auch als ein Besucherstellplatz.
Beispielbilder

Alle Gartenbauten (Gartenwege, Sitzterrassen, Mauern, Stufen, Pergola) weisen ähnliche Vielfalt an Materialien wie die Fassaden des Hauses auf (Klinker, Beton, Holz).

Die Bepflanzung ist einfach, pflegeleicht und Sichtschutz bietend. Das Grundgerüst bilden Dreh-Kiefern (Pinus contorta), Weißrindige Himalaja-Birken (Betula utilis 'Doorenbos'), Berg-Kiefern (Pinus mugo) und Kupfer-Felsenbirnen (Amelanchier lamarkii). Unterstützt werden sie von kleineren Krummholz-Kiefern (Pinus mugo var. mughus) und weiteren immer- und sommergrünen Sträuchern. Die Unterpflanzung bilden Ziergräser, Erika und anspruchslose Stauden. In den Rasenflächen werden Zwiebelpflanzen verwildert (Krokusse, Narzissen).

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Bild 8:
Ausführungsplan

Bild 9: Pflanzplan
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